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Algen im Teich

Die grüne PEST im Gartenteich! Jetzt bei den ersten Sonnenstrahlen zieht es alle Teichfreunde buchstäblich hinaus zum Teich. Und dann kommt das große Staunen – über den Winter haben sich die Algen im Teich vermehrt! Spätestens wenn dann das Wasser etwas wärmer wird, ändert sich die Farbe schlagartig in einen Grünstich – und nach ein paar Tagen sind unsere Koi nur noch an der Wasseroberfläche auszumachen.

Die grüne PEST hat wieder zugeschlagen – ALGEN IM TEICH!
Es gibt die unterschiedlichsten Algenarten, z.B. Kieselalgen, Blaualgen, Rotalgen, Fadenalgen, Kugelalgen, Grünalgen, Zieralgen, … Was viele nicht wissen, ist das Algen eine absolut wichtige Rolle im Ökosystem spielen. Sie dienen als Grundnahrungsmittel für viele Kleinstlebewesen im Teich. Wir als Teichbesitzer sehen immer nur die negativen Seiten an ihnen. Sie sehen nicht schön aus, sie verbrauchen Sauerstoff den wir lieber für unsere Koi hätten, sie verstopfen Filter und Pumpen, usw. Aber die Alge kann auch ein Indikator für die Wasserqualität sein. Sie gibt Aufschluss darüber, ob viel oder wenig Nährstoffe im Wasser sind.

  • Bei übermäßigen Nährstoffüberschuss findet man häufig fädige Blaualgen. Diese bilden schmierige, blaugrüne Beläge auf Boden, Steinen und Pflanzen, die man leicht abstreifen kann. Bei starkem Befall kann das Wasser auch anfangen faulig zu riechen.
  • Die lästigen Fadenalgen hingegen, sind wiederum ein Indiz für gesundes Wasser. Sie bilden lange Fäden die meistens aus Grünalgen bestehen. Diese Algen binden außerdem eine Menge an Nährstoffen.

Sicher gibt es eine Unmenge an Algen, die für eine bestimmte Wassergüte ein Zeichen sind. Und im Internet findet man dazu auch die einzelnen Beschreibungen.

Die im Frühjahr regelmäßig auftretende Wasserblüte wird oft von Blaualgen verursacht. Hierbei handelt es sich um mikroskopisch kleine Algen, die im Wasser schweben. Nach dem sich die Nährstoffe im Wasser erschöpft haben, verschwinden sie von selbst. Und genau hier liegt oft das Problem am Koiteich. Durch die Fische und Futter werden ständig neue Nährstoffe eingebracht, und die Wasserblüte hält weit länger an, als dies in einem normalen Gartenteich der Fall wäre. Wenn dann noch regelmäßig Wasserwechsel gemacht wird, werden noch mehr Nährstoffe und Phosphate ins Wasser eingebracht, und die grüne PEST scheint überhaupt nicht mehr unter Kontrolle zu sein.